»Götterdämmerung«
Der Spionageroman aus dem 2. Weltkrieg, auf den Verschwörungstheoretiker, Fans von Spy Thrillern, Amateurhistoriker und Military Buffs gleichermaßen gewartet haben.
Goetterdaemmerung Thriller

Historischer Hintergrund

Battle of Britain

Die Bedrohung

„…the Battle of France is over. The Battle of Britain is about to begin, upon this battle depends the survival of Christian civilisation, upon it depends our own British life and the long continuity of our institution and our empire.”

“…Die Schlacht um Frankreich ist vorüber. Die Schlacht um Britannien steht kurz vor dem Beginn. Von dieser Schlacht hängt das Überleben der christlichen Zivilisation, von ihr hängt unser eigenes britische Leben, und der weitere Bestand unserer Gesellschaft und unseres Empires ab.“
Winston Churchill am 18. Juni 1940 in seiner berühmten Rede im Unterhaus.

Zu diesem Zeitpunkt war das Schicksal Frankreichs und des britischen Expeditions-Heeres besiegelt. Die letzten Truppen wurden am Strand von Dünkirchen von allem was schwimmen konnte aufgenommen und nach England gebracht. Zurück blieb das Material und unzählige Wracks der Schiffe, die von der Luftwaffe beim Versuch englische Soldaten zu evakuieren, versenkt worden waren.

Winston Churchill. HU_55521from the Imperial War Museum Collections.jpg

Die Deutschen, insbesondere Hitler und Göring, hatten sich verkalkuliert. Man war nicht davon ausgegangen, dass es zum Krieg mit England kommen würde. Hitler, ein leiser Bewunderer der Engländer, die ihn mit ihrem Empire beeindruckten, hatte sich sein Weltbild so vorgestellt, dass eine Koexistenz mit England durchaus Realität sein sollte. Er rechnete fest mit einem Friedensangebot. Noch am 2. Juni äußerte sich Hitler gegenüber Feldmarschall von Rundstedt: “Nun, da Großbritannien voraussichtlich bereit ist, Frieden zu schließen, werde ich damit beginnen, die endgültige Entscheidung mit der Sowjetunion herbeizuführen.“ Doch hatte er nicht mit dem Starrsinn und Durchsetzungsvermögen Churchills gerechnet, dem es gelang, in Reden wie dieser vom 18. Juni, die Moral seiner Landsleute hoch und den Willen zum Widerstand stark werden zu lassen.Hitler musste sich entscheiden und er tat dies in dem Glauben, dass ein schneller Erfolg des Unternehmens „Seelöwe“ seine eigentliche Mission, die Vernichtung der Sowjetunion, nicht zu lange verzögern würde. General Erhard Milch schlug schon wenige Tage nach Dünkirchen vor, Südengland mit Fallschirmjägern zu besetzen. Diese Idee war nicht absurd, sondern hätte durchaus Chancen zum Erfolg gehabt. Denn in jenen Tagen war England so schwach wie nie. Seine Armee ohne schwere Waffen und nicht genug Handfeuerwaffen, seine Luftwaffe arg dezimiert. Nur die Navy war intakt und ein gefährlicher Gegner. Großadmiral Raeder hämmerte dies seinen Kollegen von der Wehrmacht unaufhörlich ein. Er übernahm keine Erfolgsgarantie, solange nicht die Luftwaffe die Lufthoheit über England erkämpft hätte.

Großadmiral Erich_Raeder. IWM Collections IWM Photo No. A 14906

Der Plan Seelöwe

Seelöwe sah vor, dass eine Armada von 155 Schiffen und 3.000 Schuten die Truppen übersetzen sollten. Es gab nur wenige Landungsboote, wie man sie von den D-Day Landungen in der Normandie kennt. Hier war alles improvisiert und zum Teil so dilettantisch organisiert, dass die übenden Truppen am Kanal schon begannen, Witze über die Invasion zu erzählen.
Auch das Heer war mit dem Plan nicht einverstanden. Man bemängelte die viel zu kleine Landungszone und die zu geringe Zahl der Voraustruppen. Der Plan sah vor, dass von Rundstedts Armeegruppe A den Hauptteil der Angriffstruppen stellen sollte. Die 16. Armee von General Busch sollte am rechten Flügel bei Ramsgate landen, die 9. Armee des Generals Strauß am linken Flügel. Cherbourg war als Absprunghafen der Armeegruppe B gedacht. Drei Divisionen des Generals von Reichenau sollten nordwärts auf Bristol vorstoßen. Die übrigen Verbände der Armeegruppe B, 120.000 Mann in zehn Infanteriedivisionen, von 650 Panzern unterstützt, sollten als erste Welle gelandet werden. Eine Woche nach Landung sollte der Brückenkopf gesichert und ein Ausbruch gegen das westliche Gebiet Londons durchgeführt werden.

Übungen mit Panzer III für Unternehmen Seelöwe. Bundesarchiv Bild 101II-MW-5674-43.jpg

Lächerliche zwei Wochen wollte das OKW für die Ausarbeitung der Pläne aufwenden. Die alliierten Stäbe brauchten für ihre Vorbereitungen des Unternehmens Overlord, der Landung in der Normandie, zwei Jahre. Es verwundert niemanden, dass man in den deutschen Stäben keine große Begeisterung für den Plan hegte. Die Invasion wurde zunächst auf den 31. Juli festgesetzt, dann jedoch auf den 17. September verschoben. Als Voraussetzung galt die Erringung der Luftherrschaft. Göring in totaler Verkennung der wahren Lage und in einer fatalen Fehleinschätzung der wahren Stärke der Royal Air Force, erklärte großspurig, dass „seine“ Luftwaffe diesen Kampf gewinnen würde.

Göring auf der Jagd. Bundesarchiv Bild 146-1979-145-04A.jpg

Die Formulierung, die Churchill benutzte, dass „so viele so wenigen soviel zu verdanken haben“ ist eine klare Danksagung an die Piloten der Spitfires und Hurricanes des Fighter Command, dem Oberkommando der Jagdflieger unter der Führung von Air Chief Marshal Sir Hugh Dowding. Er widersprach Churchill, als dieser britische Jäger über Frankreich einsetzen wollte, und widersetzte sich auch dem Versuch, die Jagdwaffe als Begleitschutz für Schiffskonvois verheizen zu lassen. Er war felsenfest davon überzeugt, dass die Stunde seiner Jäger mit dem Beginn der Luftschlacht kommen würde. Die Protagonisten der kommenden Auseinandersetzung hatten jeweils von ihrem Gegner eine falsche Einschätzung. Die Engländer fürchteten die Luftwaffe, die sie im Einsatz über Polen gesehen und über Frankreich selbst am eigenen Leib erfahren hatten. Die deutsche Messerschmidt Me 109, der Standardjäger bis Mitte 1941, erwies sich den englischen Hurricanes als leicht überlegen, der Spitfire zumindest gleichwertig, obwohl die Spitfire in einigen Belangen der Me 109 technisch und fliegerisch voraus war. Der General der Jagdflieger, Adolf Galland, erwiderte einmal auf die Frage Görings, was er denn brauche um zu gewinnen: „Geben sie mir eine Staffel Spitfire!“

Adolf Galland, Deutsches Bundesarchiv, Bild 101I-468-1421-35.jpg

Tatsächlich überschätzte die RAF die deutsche Luftwaffe. Ihre Reichweite war zu gering, um wirkungsvoll Geleitschutz für die Bomber leisten zu können. Es blieben den Jägern gerade mal 30 Minuten, dann leuchtete die Reservetanklampe auf und die Maschinen nahmen Kurs auf Frankreich. Wurde ein deutscher Pilot über England abgeschossen, war er so oder so für die Luftwaffe verloren. Die englischen Piloten hingegen, die einen Absturz überlebten, waren sofort wieder einsatzfähig. Auch wurde die deutsche Bomberflotte überschätzt. Die Tatsache, dass die Deutschen die Entwicklung schwerer viermotoriger Bomber verschlafen hatten, sollte sich rächen. Später bekamen die deutschen Städte die furchtbare Wirkung solcher viermotorigen Bomberflotten zu spüren. Im Gegenzug unterschätzte die Luftwaffe die Royal Air Force sträflich. Nicht nur das fliegende Material bekam schlechte Noten, auch das hervorragende Jägerleitsystem wurde völlig ignoriert. Man kannte zwar die großen Sendemasten an der Südküste, hatte aber keine Ahnung, dass diese Masten Teil des britischen Radar-Frühwarnsystems waren.

Britischer Radarturm. Bild Royal Air Force Museum 014161-2-1-CHLLG.jpg

Zu guter Letzt tappten die Deutschen völlig im Dunkeln, was der wahre Stand der britischen Jägerproduktion war. Sie gingen von maximal 130 – 330 Jäger „der ersten Garnitur“ aus. In Wahrheit steigerten die Engländer die Fertigung auf bis zu 496 Maschinen im August. Der neuen Minister für Luftfahrtproduktion, Lord Beaverbrook, nahm damals schon voraus, wozu Albert Speer später die deutsche Industrie trimmen sollte: Konzentration auf das Wesentliche.

Ein Aspekt muss aber noch im Zusammenhang mit den kommenden Ereignissen hervorgehoben werden. Die Luftschlacht um England war mit Sicherheit die letzte ritterliche Auseinandersetzung in einem großen Konflikt. Diese Feststellung wurde recht schnell auch nach dem Kriege bekannt, als sich Gegner von einst, Galland und Bader, regelmäßig bei Air Shows wie der von Biggin Hill trafen.

Adlertag

Göring eröffnete die Schlacht am 30. Juni mit Angriffen auf Flugplätze, Radarstationen, Schiffskonvois und Flugzeugfabriken. Es war fast ein Privatkrieg der Luftwaffe, während die anderen Waffengattungen und Hitler selbst mehr als unbeteiligt den Aktivitäten zuschauten. Diese erste Phase, die den ganzen Juli über andauerte, gilt als die „Kanalphase“. Oberst Fink, Kommodore des Kampfgeschwaders 2 wurde zum „Kanalkampfführer“ ernannt. Er bekam Unterstützung durch zwei Stukagruppen und ein Jagdgeschwader. Ziel war es, die britischen Jäger in Abnutzungskämpfen zu schwächen. Dowding versuchte jedoch gerade dies mit allen Mitteln zu verhindern. Selbst auf Kosten eigener versenkter Schiffe. Und die Luftwaffe wartete auf den eigentlichen persönlichen Einsatzbefehl für den Großangriff.

Heinkel He 111.Deutsches Bundesarchiv, Bild 141-0678jpg.jpg

Am 1. August 1940 gab Hitler mit seiner Führerweisung Nr. 17 Göring die Möglichkeit, genau solch einen Großangriff zu planen. Adlertag sollte am 13. August der Anfang vom Ende für die Briten werden. So zumindest sah es Göring. Der 13. wurde jedoch zum Desaster. Entgegen der meteorologischen Vorhersage war das Wetter morgens schlecht. Göring wollte verschieben, doch Finks KG 2 erreichte der Befehl in Arras nicht. Die Quittung waren fünf abgeschossen Bomber und fünf weitere so beschädigt, dass sie nicht mehr einsatzbereit waren. Erst am Nachmittag besserte sich das Wetter. Der Adlertag fand nun doch statt. Die Bomberangriffe gegen die Flugplätze kosteten die Deutschen erheblich mehr Opfer, als sie sich das vorgestellt hatten. Doch auch die RAF konnte auf Dauer die Verluste trotz der steigenden Produktionszahlen nicht ausgleichen. Die Angriffe auf die Flugplätze zeigten kontinuierlich, doch frustrierend langsam, Wirkung zu zeigen.

Extra Havanna für Churchill. Deutsches Bundesarchiv, Bild 101I-342-0615-18.jpg

In diesen Wochen wurden einige der Jagdflieger, auf beiden Seiten zu regelrechten „Stars“. Die Asse, wie man sie nannte, wurden zu nationalen Helden stilisiert. Die Luftwaffe konnte einige mit enormen Abschusszahlen vorweisen. Da war zum Beispiel Werner Mölders, der als erster Pilot der Luftwaffe das Ritterkreuz mit Eichenlaub für 40 Abschüsse verliehen bekam. Er stürzte auf dem Flug zu den Trauerfeierlichkeiten für Ernst Udet im November 1941 tödlich ab. Adolf Galland hatte am Ende der Schlacht um England 52 Abschüsse auf seinem Konto. Helmut Wick erzielte gar 56 Kills, bevor er selber abgeschossen wurde und im Kanal ertrank. Auf englischer Seite war der Kult um die höchsten Abschusszahlen nicht so ausgeprägt. Auch waren die tatsächlichen Zahlen nicht so hoch wie bei den deutschen Piloten. Der Tscheche Josef Frantisec gilt mit 17 bestätigten Abschüssen als bester RAF Pilot, gefolgt von Lacey (15), Carbury (15) Doe (15) und Gray (14).

Werner Mölders, Oktober 1940. Deutsches Bundesarchiv, Bild 183-L09694.jpg

Am 4. September begann der von Dowding so gefürchtete Großangriff auf die englischen Flugzeugwerke. Während dieser Angriffe auf die Werke in Rochester und Brooklands sank die Einsatzbereitschaft der britischen Jäger auf einen Tiefpunkt. Die Luftwaffe hatte keine Ahnung, dass das Jägerkommando kurz vor dem Ende stand. Im Gegenteil. Sie waren derart frustriert über die ständig steigenden Flugzeugzahlen, dass sie sich nicht vorstellen konnten, wie sehr die RAF Piloten unter dem ständigen Stress fast zerbrachen.

Stirling Bomber in zerstörter Short Flugzeugfabrik in Rochester. Rochester-Airport.co.uk

Zivile Ziele

Am 7. September begehen die Deutschen den wohl größten Fehler der gesamten Schlacht. Angesichts der für sie nicht zählbaren Erfolge gegen Flugplätze und Fabriken entschließt sich Göring das Hauptaugenmerk gegen London zu wenden. Der Gegner, der wankt und endgültig mit einer großen Anstrengung zu werfen wäre, bekommt dadurch Zeit, seine Ressourcen wieder aufzufüllen und die Flugplätze in Stand zu setzen. Gegen 16.00 am 7. September sehen die Engländer auf ihren Radarschirmen 1.000 Flugzeuge, davon 350 Bomber, auf London eindrehen. Die Wirkung der Angriffe, die bis 04.30 am folgenden Morgen andauern, kostet 448 Zivilisten das Leben. Und auch die RAF verliert mit 31 Jägern einen wichtigen Bestand ihrer Maschinen. In den nächsten Tagen wechseln sich Tag- mit Nachtangriffen ab.

London. National Archives and Records Administration, ARC Identifier 541917.jpg

Der 15. September sollte zum Höhepunkt der Luftschlacht um England werden. Nie wieder sollte die Luftwaffe in einer derartigen Stärke gegen die RAF Jäger antreten. Der erste große Angriff gegen Mittag, ausgeführt von 100 Do 17, geht ins Leere, da sich der Verband noch vor Erreichen der Stadt auflöst. Gegen 14.00 trifft ein neues Geschwader über London ein, das von 170 englischen Jägern abgefangen wird. Churchill, der der in Uxbridge die 11. Gruppe in ihrem Operationsraum besucht bekommt auf seine Frage, ob es Reserven gäbe die Antwort: „Es gibt keine“. Und doch ist dieser Tag, trotz 27 eigenen Verlusten ein Wendepunkt. Die Deutschen verlieren 56 Maschinen und was noch viel wichtiger ist, sie verschieben die Landung auf unbestimmte Zeit.

Obwohl Göring die Angriffe, Blitz genannt, den ganzen Herbst und Winter weiter laufen lässt, ist für England das Gröbste vorüber, die unmittelbare Gefahr beseitigt. Und doch werden in den nächsten Monaten Tausende in Städten wie Coventry, Liverpool, Birmingham oder Leeds im Bombenhagel sterben. Mit diesen Angriffen wird die Saat für die alliierte Bomberkampagne gelegt.

Coventry City, November 1940. Photograph No. H 5600 from the Imperial War Museum Collections.jpg

Von den offiziellen 2.947 Besatzungsmitgliedern auf britischer Seite fallen 507. Die erfolgreichste Nationalität, die in der RAF kämpfte, war Polen. Ihre ausgezeichnet ausgebildeten Piloten erzielten überwältigende Abschusserfolge. Die 303. polnische Staffel erreichte die höchste Zahl des gesamten Krieges. Die deutsche Luftwaffe verlor zwischen Juli und Oktober 1.733 Maschinen. Die Royal Air Force hingegen nur 915. In der Zeit des Blitzes, von September 1940 bis May 1941 warf die Luftwaffe 35.000 Tonnen Bomben auf englische Städte. Davon 18.800 Tonnen bei 18 Angriffen auf London. Schrecklich wie diese Zahlen sind, sie sind nur ein Bruchteil dessen, was später als Reaktion auf deutsche Städte niedergehen sollte.

Bemerkenswerte Ausstellungen in und um London:
Imperial War Museum London

Dieses einzigartige Museum wurde 1917 auf dem Sydenham Hill zum Gedenken an die errichtet, die während des 1. Weltkrieges gefallen waren. Als das Gebäude am 30. November 1936 niederbrannte, wurde es an der Lambeth Road in einem ehemaligen psychiatrischen Krankenhaus namens Bethlem Royal Hospital wiedereröffnet.

The Imperial War Museum. Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.jpg

Das IWM ist bereits heute eine Legende. Nicht nur Enthusiasten, Historiker oder Touristen sind von dem IWM tief beeindruckt, es ist heute auch eines der größten Militärarchive, sowohl für Dokumente als auch für Fotos, Film und Audio, weltweit. Das Museum ist in zehn permanente Galerien eingeteilt. Besonders beeindruckend für den Besucher ist mit Sicherheit die „Große Ausstellungshalle“, die besonders große Exponate wie Flugzeuge, Panzer und andere Fahrzeuge beherbergt. Die „1. Weltkrieg Galerie“ beschäftigt sich mit den Ursachen, der Geschichte und den Folgen des großen Krieges und überrascht den Besucher mit seiner unglaublichen Vielfalt an Exponaten sowie seinen Darstellungen bezüglich des Grabenkrieges.

Die „2. Weltkrieg Galerie“ schließt nahtlos an die Erstere an. Auch hier ist die Intensität des Erlebens überwältigend. Die Sammlung und Dokumentation lässt keine noch so unbedeutende Frage zum Geschehen unbeantwortet. Die Galerie „Conflicts Since 1945“ nimmt die Veränderungen der britischen Streitkräfte im Zusammenhang mit Nachkriegskonflikten, sowie technischen, strategischen und geopolitischen Veränderungen unter die Lupe.

Die „Holocaust Ausstellung“ zeichnet ein Bild des Völkermordes in Deutschland vom Beginn der Machtübernahme bis zum Ende des Krieges. Anhand von ausgesuchten Dokumenten, sowie Audio- und Video-Material wird jeder Aspekt des Rassenhasses untersucht. Eine weitere Galerie, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, beleuchtet anhand eines halbstündigen Filmes und weiterer Dokumente den Genozid und ethnischer Konflikte wie zum Beispiel der Völkermord in Ruanda, Ost-Timor, Armenien, Bosnien oder Kambodscha.

„Secret War“ ist eine weitere Ausstellung, die die spannenden Aspekte von Spionage und Gegenspionage, Undercover Operationen und die Einsätze der britischen Spezialeinheit SAS aufzählt. Sie erzählt die Geschichte der Geheimdienste MI 5 und MI 6 seit dem 1. Weltkrieg und bringt uns die Umwälzungen in den Diensten seit dem „9.11.“ näher.

Die „Kunst Galerie“ beschäftigt sich mit Kunst in beiden Weltkriegen. Die Ausstellungsstücke und Gegenstände können variieren. Die „Victoria Cross And George Cross Gallery“ stellt die beiden wichtigsten und höchsten militärischen und zivilen Ehrenmedaillen vor. Zentrales Ausstellungsstück ist das Nercy Geschütz und die drei VCs, die die Crew für ihren Einsatz bei der Schlacht um Mons erhalten hat. Die letzte Galerie ist Feldmarschall Montgomery gewidmet. „Monty: Master of The Battlefield.“

Bernard Law Montgomery. Public Domain

Das Imperial War Museum Duxford

Um Duxford und seine Ausstellungen beschreiben zu können, kommt man nicht umhin, Worte wie unglaublich oder fantastisch zu gebrauchen. Dieses Museum steht auf historischem Boden, denn bereits während des 1. Weltkrieges entstand hier einer der ersten Feldflugplätze der Royal Air Force. Hier wurde am 1. April 1918 das Royal Flying Corps mit den Royal Navy Services zur neuen RAF verschmolzen. Damit war die erste wirkliche Luftwaffe der Welt etabliert.

Nach dem Krieg erweiterte Duxford seine primäre Rolle als Flugschule und wurde zur Keimzelle der Jagdflieger Schwadronen Nr. 19, 29 und III. Nach 1924 wurde Duxford ein Jagdfliegerstützpunkt für die nächsten 37 Jahre. Hier flogen auch zuerst die wirklich neuen Maschinen wie die Gloster Gauntlet im Jahre1935. Ein Jahr später nutzte Flight Lieutenant (später der Air Commodore Sir) Frank Whittle den Platz als Mitglied der Cambridge University Air Squadron. Es war Whittle, der den Jetantrieb für Flugzeuge als Erster entwickelte und die Gloster Meteor 1943 damit ausrüstete.
Im Sommer 1938 hatte die Nr. 19 Schwadron einen derartig guten Ruf, dass man sie als Erste mit der brandneuen Spitfire ausrüstete und der Erste, der eine Spitfire nach Duxford flog, war Supermarines Testpilot Jeffrey Quill. Im Februar 1940 wurde einer der ganz großen Helden des 2. Weltkrieges, Douglas Bader zur Nr. 19 versetzt. Bader hatte bei einem Unfall einige Jahre vorher seine Beine verloren. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, eine Spitfire in eine tödliche Waffe zu verwandeln. Baders Führungseigenschaften machten ihn und seine Crews in Kürze zu einem schlagkräftigen Verband, der sein Können in der Battle of Britain beweisen konnte. Die wirkungsvollste Aktion von Baders neu formiertem Geschwader war ihr Einsatz am 15. September gegen massive Einsätze deutscher Bomber, de sie zum Teil dazu zwangen, ihre Formationen aufzulösen und ihre Bomben im Notabwurf über Südengland zu werfen.

Douglas Bader. Public Domain.

Nach der großen Schlacht entwickelte sich Duxford verstärkt zum Zentrum für die Erprobung von Feindflugzeugen. Maschinen, die zur Notlandung gezwungen wurden, oder sich ganz einfach verflogen hatten und Duxford für einen Flugplatz in Frankreich hielten, wurden übernommen. Hier wurden Me 109, He 111 oder die Ju 88 auf Herz und Nieren überprüft und Schwachstellen gesucht und gefunden, die im Einsatz gegen sie verwendet werden konnten. Später entwickelten die Männer von Duxford auch das Schlachtflugzeug Hawker Typhoon, die später bei der Landung in der Normandie zur Plage für die deutschen Landser wurden.

Hawker Typhoon. Public Domain

Im April 1943 wurde Duxford der 8. US Air Force übergeben, die den Flugplatz in Basis 357 umtauften und zum Heimatplatz des 78. FG Fighter Group, ausgerüstet mit P-47 Thunderbolts, machten. Ab Dezember 1944 wurde diese Gruppe auf P-51 Mustang umgerüstet. Die 78. war auch die erste Gruppe, der es gelang, eine Me 262 abzuschießen. Insgesamt gingen auf das Konto der Jagd Gruppe 697 deutsche Flugzeuge.

Heute ist Duxford das größte und bedeutendste Flugzeug Museum Europas. Was hier als Exponat zu sehen ist, ist wirklich einmalig. The British Aircraft Collection birgt solche Schätze wie die Viermot Legende Avro Lancaster, die Mosquito, die Spitfire oder den ersten britischen Düsenjet, die Gloster Meteor. An Nachkriegsmodellen muss hier unbedingt die gewaltige Avro Vulcan genannt werden, Englands Atomwaffenträger.

Imperial War Museum Duxford. Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.jpg

Das American Air Museum ist ausschließlich den USA gewidmet. Hier gibt es Schätze zu bewundern, wie man sie nur noch in wenigen Museen in den USA finden kann. Aber nirgendwo geballt wie hier in Duxford. So kann man bestaunen: eine B 17 Flying Fortress, eine B 24 Liberator, eine B 25 Mitchell, eine B 29 Super Fortress oder eine P-47 Thunderbolt. Nur zwei Nachkriegsmodelle sollen hier hervorgehoben werden. Die Lockheed SR-71 Blackbird, das schnellste Spionage Flugzeug der Welt oder die gewaltige B 52, Amerikas strategischen Bomber mit Nuklearkapazität.

Eine weitere permanente Ausstellung ist die der Battle Of Britain. Hier findet man alles, was mit der für England so entscheidenden Auseinandersetzung zu tun hat. Hier gibt es neben der Spitfire und Hurricane Artefakte von Teilnehmern der Schlacht, Film- und Audioaufnahmen zu sehen und zu hören. Besser ist die Schlacht nicht zu vermitteln.

Avro Lancaster Mk 1. Public Domain.

Daneben hat Duxford auch noch eine Ausstellung für den Landkrieg zu bieten. Hier werden in wechselnden Szenen wie Normandie oder Nordafrika Material und Menschen in Szene gesetzt. Hier gibt es Fahrzeuge aller Art, Waffen und Uniformen zu bestaunen. Zu guter Letzt ist Duxford natürlich auch die Heimat der britischen Air Shows. Was es hier an fliegendem Gerät im Einsatz zu sehen gibt, ist einmalig in Europa.

Eine interessante Attraktion des IWM ist der Leichte Kreuzer HMS Belfast.

1936 orderte die britische Admiralität zwei größere und verbesserte Exemplare des leichten Kreuzers der Southhampton Klasse. Diese Schiffe sollten nach den Buchstaben des Washington Gesetzes 10.000 Tonnen verdrängen, aber sechzehn 6 Inch Geschütze in vier Türmen aufnehmen. 1 Inch = 2,54 cm. Das Geschützkaliber wäre also 15,24 cm.
Letztendlich kam es dazu nicht, da die Entwicklung eines derartigen Turmes so große Schwierigkeiten aufwarf, dass man darauf verzichtete und zum bewährten Drilling zurückkehrte. Das dadurch gesparte Gewicht wurde für eine stärkere Panzerung und eine um 50% gesteigerte Flak Kapazität (gegenüber der Southhampton Klasse) genutzt. Um der Tradition Rechnung zu tragen, erhielten die beiden Neubauten, wie alle „Southhampton“ Typen, Namen englischer Städte: Edinburgh und Belfast. Der Bau der Belfast wurde auf der nordirischen Werft Harland & Wolff in Belfast am 21. September 1936 begonnen. Am St. Patricks Day, dem 17. März 1938, taufte das Schiff die Gattin des Premiers, Neville Chamberlaine.

HMS Belfast. Raymond McCrae. Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.jpg

Der Kreuzer hatte die folgenden Maße und Gewichte:
Länge 187 m, Breite 21 m, Tiefgang 6,1 m. Verdrängung: 10.000 Tonnen
Die Bewaffnung betrug Zwölf (4×3) 6-inch Geschütze, Acht (4×2) 4-inch (10,16 cm) Geschütze, zwölf (6×2) Bofors Flak Geschütze.
Max. Geschwindigkeit: 32 Knoten = 58 km/h
Kosten: Pfund Sterling 2. 141,514 inklusive 75. 000Pfund für die Geschütze und weitere 66. 000 Pfund für Flugzeuge. Das Schiff wurde am 5. August 1939 in Dienst gestellt.
Als der Krieg ausbricht, ist die HMS Belfast Teil der 18. Kreuzer Flotte, die in Scapa Flow, auf den Orkney Inseln, stationiert ist. Der erste Erfolg ist die Aufbringung des deutschen Frachtschiffes Cap Norte am 9. Oktober. Wegen der Größe und der Wichtigkeit der Prise bekam die Mannschaft von der Admiralität Prisengeld in bar ausgezahlt. Doch wenige Tage später, am 21. November verlässt das Glück die HMS Belfast. Eine Magnetmine trifft das Schiff beim Verlassen des Firth of Forth. Die Schäden am Kiel und der Struktur sind wegen des „Peitscheneffekts“ so gewaltig, dass sie für drei Jahre ausfällt.

Als sie im November 1942 in den aktiven Dienst zurückkehrt, ist sie der größte und am besten ausgerüstete Kreuzer der Navy. Man hatte sie mittschiffs vergrößert (11.553 Tonnen) und mit dem modernsten Radar- und Feuerleitsystem der damaligen Zeit ausgestattet. Sie wurde das Flaggschiff der 10. Kreuzer Flotte, die den Begleitschutz für die arktischen Konvois nach Russland stellte.

Berühmt wird die HMS Belfast durch ihre Teilnahme an der Versenkung des Schlachtkreuzers Scharnhorst. Großadmiral Dönitz gerät im Herbst/Winter 1943 zunehmend unter Druck die Russland-Konvois anzugreifen. Zu vielen gelingt es, wertvolles Material und Fahrzeuge ungeschoren nach Murmansk zu transportieren. Dönitz befiehlt am 25. Dezember 1943 den Einsatz des Dickschiffes. Sie verlässt zusammen mit fünf Begleitzerstörern ihren Liegeplatz im norwegischen Langerfjord mit dem Befehl die Konvois JW 55B und RA 55A zu zerstreuen und zu vernichten.

Schlachtschiff Scharnhorst. Bundesarchiv DVM 10 Bild-23-63-12.jpg

Den Engländern bleibt das Manöver nicht verborgen, ist es ihnen doch gelungen das ultrageheime deutsche Nachrichten Chiffriersystem Enigma zu knacken. Nun sind sie genau im Bilde und können in aller Ruhe ihre Schiffseinheiten für einen klassischen Zangenangriff platzieren. Rear Admiral Burnett auf der HMS Belfast schützte mit ihr und den Kreuzern Norfolk und Sheffield den Konvoi, Admiral Fraser auf dem Schlachtschiff HMS Duke of York, stellte sein Schiff, sowie die Kreuzer HMS Jamaica und vier Zerstörer südlich davon auf, um die Falle zuschnappen lassen zu können. Am nächsten Morgen, die Scharnhorst musste ihre Zerstörer wegen der extrem stürmischen See zurücklassen, erfüllt sich ihr Schicksal. Die Britischen Schiffe erfassen mit ihrem modernen Radar die Scharnhorst bereits zu einem Zeitpunkt, an dem das deutsche Schiff noch nicht einmal weiß, wie nah sie eigentlich am Konvoi steht. Als die britischen Kreuzer das Feuer auf sie eröffnen, ist es schon zu spät. Die Radar gesteuerten Geschütze der Engländer feuern Punkt genau. Eine 20-cm-Granate der HMS Norfolk trifft die Scharnhorst, die zunächst noch versucht, in den Konvoi einzubrechen, dann aber die Sinnlosigkeit des Manövers erkennt und nun versucht, ihren Gegnern mit Hilfe ihrer höheren Geschwindigkeit zu entkommen. Die HMS Belfast und die HMS Sheffield bleiben ihr auf den Fersen.

HMS Belfast. Photograph No. A 31890 from the Imperial War Museum collection No. 4700-01.jpg

Der Scharnhorst bleibt die Nähe der schweren britischen Einheiten wegen ihres Radarausfalls verborgen und bemerkt dies erst, als sie von einer Salve der 36-cm-Geschütze der HMS Duke Of York getroffen wird. Der deutsche Schlachtkreuzer wird zur Zielscheibe. Ohne jede Chance wehrt sich das Schiff gegen eine überwältigende Übermacht. Zum Schluss liegt sie wehrlos im Nordatlantik und drei Zerstörer feuern ihre Torpedos auf sie ab. Nun völlig bewegungslos schießen auch die HMS Belfast und HMS Jamaica ihre Torpedos auf das waidwunde Schiff. Das Schiff versinkt mit 1.936 deutschen Seeleuten in der Nähe des Nordkaps. Nur 36 Mann werden gerettet.
Am 3. April ist die HMS Belfast auch Teil einer gewaltigen Armada aus Zerstörern, Kreuzern, vier Geleitträgern und den beiden vollwertigen Trägern Victorious und Furious, die das Schlachtschiff Tirpitz, Schwesterschiff der Bismarck, im Altenfjord bedrohen. 120 Meilen vor der norwegischen Küste verlassen 42 Barracuda Bomber und 80 Jäger ihre Träger und greifen die Tirpitz an. Sie landen 14 Treffer auf der Tirpitz, was 108 Seeleuten das Leben kostet und weitere 284 verletzt. Aber die Tirpitz schwimmt noch. Erst am 12. November 1944 gelingt es zwölf in Schottland gestarteten Lancaster Bombern, mit mehreren Tallboy Bomben das Schiff zu versenken. Dabei sterben 902 Besatzungsmitglieder, 880 werden gerettet.

Schlachtschiff Tirpitz im Altafjord. Public Domain.jpg

Während der Landung in der Normandie war die HMS Belfast ein Teil der Operation Neptune, des maritimen Teils von Overlord. Die HMS Belfast war das Flaggschiff der Bombardierungsflotte, die den Auftrag hatte, die Landungen im britischen Bereich mit ihren schweren Geschützen zu unterstützen. Die HMS Belfast tat dies vor den Landungsstränden Juno und Gold. Die letzte Salve verließ ihre Rohre am 8. Juli als sie zusammen mit dem Schlachtschiff HMS Rodney und dem Monitor HMS Roberts die Angriffe um die Stadt Caen unterstützte.

HMS Belfast passiert den leichten Flugzeugträger USS Bataan vor der koreanischen Küste am 27. Mai, 1952. National Archives 80-6-633883.jpg

Nach dem Krieg versetzte man den Kreuzer als Flaggschiff der 5. Kreuzer-Flotte in den Fernen Osten. Bei Ausbruch des Koreakrieges am 25. Juni 1950, unterstützte die HMS Belfast die zurückweichenden südkoreanischen und US Truppen mit ihrem Geschützfeuer. Am 27. September 1952, nach 404 Tagen aktivem Dienst, feuerten ihre Geschütze zum letzten Mal. Anschließend verbrachte sie ruhigere Jahre in Europa, bevor man sie am 24. August 1963 außer Dienst stellte. Am 21. Oktober 1971, am Trafalgar Tag, überführte man den Kreuzer nach London, wo er seitdem als Museumsschiff des Imperial War Museums dient.

The Cabinet War Rooms

Schon in den 20er und 30 Jahren beschäftigten sich britische Strategen mit den Fragen des zukünftigen Luftkrieges und den daraus folgenden Konsequenzen für die Führung des Landes. Man kam zu dem Schluss, dass es notwendig sei, bombensichere Anlagen zu bauen, damit das Kriegskabinett ungefährdet seiner Arbeit nachgehen konnte. Der Keller, der stark genug gebaut sein musste, um solch einen Bunker zu beherbergen, wurde im Gebäude des Office Of Works, besser bekannt als New Public Offices, gefunden. Hier an der Great George Street, bequem gelegen zwischen Parlament und Downing Street Nr. 10, dem Sitz des Premierministers, entstanden die War Cabinet Rooms. Der Bau unter Leitung des Major-General Sir Hastings Ismay (später Lord) begann im Juni 1938 und wurde eine Woche vor Kriegsausbruch, am 27. August 1939 fertig gestellt.
Hier wurden anschließend die wichtigsten Mitglieder der Regierung die Chief-Of-Staffs von Heer, Luftwaffe und Marine und eine große Kommunikationseinheit untergebracht. Sechs lange Jahre arbeiteten hier Churchill und seine Strategen an der Niederwerfung Hitler-Deutschlands. Erst am 16. August, nach der Kapitulation Japans, erloschen die Lichter.

Das New Public Offices Gebäude in der Great George Street, in dessen Basement die Cabinet War Rooms eingebaut wurden.GNU Free Documentation License.jpg

Bereits 1948 wurde beschlossen, diese Räume, die man seither unberührt gelassen hatte, als historische Besonderheit zu bewahren. Daraufhin gab es zeitweise eine Besuchsmöglichkeit, doch vergaß die breite Öffentlichkeit die Räumlichkeiten recht schnell. Erst Margret Thatcher erkannte den ideellen Wert der War Cabinet Rooms und ordnete 1981 deren Öffnung für die Öffentlichkeit an. Drei Jahre lang arbeitete das IWM und Regierungsstellen an der Aufarbeitung der Geschichte und der Wiederherstellung der Räume in den Originalzustand. Im Jahre 2004 begann man dann im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten der War Rooms ein Churchill Museum einzurichten, das am 11. Februar 2005, dem 40. Todesstag, eingeweiht wurde. Über 13 Millionen Pfund Sterling wurden in dieses Vorhaben investiert, um einen der größten Staatsmänner der englischen Geschichte zu ehren.

Diese Ausstellung beschäftigt sich mit der gesamten Schaffenszeit Churchills. Als Artefakte kann man über 150 Originalexponate sehen. Von der Babyrassel bis zur Pistole, die er während des Burenkrieges trug, von Schulzeugnissen bis zum Grabenperiskop des 1. Weltkrieges. Eine einzigartige Sammlung, die ein Geschichtsenthusiast nicht versäumen darf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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